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EmpCo-Greenwashing – Der Check für Ihre Marken-Kommunikation

Greenwashing-Check

Was das Greenwashing-Verbot für Sie bedeutet

Greenwashing ist ein konkretes rechtliches und finanzielles Risiko. Mit der EU-Richtlinie „Empowering Consumers“ (EmpCo), in Deutschland zum 27. September 2026 über das verschärfte Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb umgesetzt, gelten strenge Anforderungen an Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen. Pauschale Formulierungen wie „klimaneutral“, „grün“ oder „nachhaltig“ sind nur noch zulässig, wenn sie belegt werden können.

Selbst erstellte Nachhaltigkeitssiegel und Klimaneutralitäts-Aussagen, die ausschließlich auf Kompensation beruhen, sind unzulässig. Bei Verstößen drohen Abmahnungen sowie Bußgelder von bis zu vier Prozent des Jahresumsatzes.

Viele dieser Formulierungen finden sich seit Jahren auf Websites, in Broschüren, auf Verpackungen und in Social-Media-Beiträgen. In der Praxis ist häufig unklar, an welchen Stellen sich überhaupt kritische Aussagen befinden – und welche davon nach den neuen Vorgaben tatsächlich problematisch sind.

Der Greenwashing-Check

Wir verschaffen Ihnen einen vollständigen Überblick. Für den Greenwashing-Check haben wir einen KI-gestützten Workflow definiert, der Ihre komplette Website und Ihre Kommunikationsmaßnahmen systematisch nach Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen durchsucht – von Startseite, Landingpages und Newsletter über Social Media und Anzeigen bis hin zu Broschüren- und Verpackungstexten.

Der Workflow erfasst jede relevante Fundstelle und ordnet sie strukturiert auf: mit Wortlaut, genauem Fundort und einer nicht-juristischen Ersteinschätzung, warum die Aussage kritisch sein könnte. Wo es sinnvoll ist, ergänzen wir konkrete Formulierungsvorschläge. Das Ergebnis ist eine klare, abarbeitbare Fundstellen-Liste statt einer ungeprüften Vermutung.

Was Sie damit gewinnen

Diese Liste dient als Arbeitsgrundlage für die anschließende anwaltliche Prüfung. Sie können jeden Punkt gezielt mit Ihrer juristischen Beratung bewerten, Prioritäten setzen und entscheiden, was angepasst, belegt oder gestrichen wird. Das verkürzt den Prüfprozess und reduziert den Aufwand auf juristischer Seite erheblich, weil die Bewertung auf einer fertigen Bestandsaufnahme aufsetzt.

Die Aufgabenteilung bleibt dabei klar definiert: Wir liefern als Agentur den vollständigen Befund und eine nicht-juristische Einordnung. Die rechtsverbindliche Bewertung erfolgt durch Ihre anwaltliche Prüfung. Unsere Ersteinschätzung ersetzt keine Rechtsberatung, sondern bereitet sie vor.

Warum HDW

Wir kombinieren einen strukturierten KI-Workflow für die lückenlose Erfassung mit der Einschätzung erfahrener Kommunikationsexperten. So verbinden wir Geschwindigkeit mit fundierter Bewertung der Relevanz.

Auf Wunsch unterstützen wir Sie nach der Prüfung auch bei der Umsetzung: Wir formulieren kritische Passagen neu und gestalten Aussagen und Siegel rechtssicher und verständlich – Befund und Lösung aus einer Hand. Dieser Schritt ist optional; den Greenwashing-Check bieten wir selbstverständlich auch einzeln an.

Verschaffen Sie sich Klarheit über Ihre Kommunikation, bevor Abmahnungen oder Bußgelder drohen.

Unsere Leistungen im
Greenwashing-Check

  • Kommunikations-Scan
  • Claim-Inventarisierung
  • KI-gestützte Erfassung
  • Fundstellen-Liste
  • Risiko-Ersteinschätzung
  • Siegel- und Label-Prüfung
  • Formulierungsvorschläge
  • EmpCo-Readiness-Check
  • Vorbereitung der Anwaltsprüfung
  • Rechtssichere Neutextung
Marc Hellenthal, ein Mann mit hellem Teint, trägt eine schwarze Kappe, einen Blazer und ein Hemd, während er vor einem dunkelgrauen Hintergrund posiert. Er hat einen gestutzten Bart und blickt mit neutralem Blick direkt in die Kamera.

Sie wollen weitere Informationen?

Ihre Ansprechpartner:
Marc Hellenthal

Rufen Sie uns an: +49 681 66 88 111
Oder mailen Sie uns m.hellenthal@hdw1.de

Was ist die EmpCo-Richtlinie?

EmpCo steht für „Empowering Consumers for the Green Transition“ (Richtlinie (EU) 2024/825). Sie schützt Verbraucher vor irreführenden Umweltaussagen und ist in Deutschland über eine Änderung des Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) umgesetzt.

Seit wann gelten die neuen Greenwashing-Regeln in Deutschland?

Die Vorgaben sind in Deutschland seit dem 27. September 2026 verbindlich anzuwenden. Bis dahin mussten Websites, Werbematerialien und Verpackungen angepasst sein.

Welche Aussagen sind nicht mehr zulässig?

Pauschale Umweltaussagen wie „klimaneutral“, „grün“ oder „umweltfreundlich“ ohne belastbaren Nachweis, selbst erstellte Nachhaltigkeitssiegel ohne anerkannte Zertifizierung sowie Klimaneutralitäts-Aussagen, die ausschließlich auf Kompensationsmaßnahmen beruhen.

Welche Sanktionen drohen bei einem Verstoß?

Verstöße können abgemahnt werden und mit Bußgeldern von bis zu vier Prozent des Jahresumsatzes geahndet werden. Hinzu kommt das Risiko für die Reputation der Marke.

Was leistet der Greenwashing-Check von HDW?

Wir scannen Ihre Website und Ihre Kommunikationsmaßnahmen mit einem KI-gestützten Workflow auf Umwelt- und Nachhaltigkeitsaussagen und erstellen eine strukturierte Fundstellen-Liste mit Wortlaut, Fundort und nicht-juristischer Ersteinschätzung.

Ersetzt der Greenwashing-Check eine anwaltliche Prüfung?

Nein. Der Greenwashing-Check ist eine Bestandsaufnahme und Vorbereitung. Die rechtsverbindliche Bewertung erfolgt durch Ihre anwaltliche Prüfung – unsere Liste dient dabei als Arbeitsgrundlage.

Welche Kanäle werden geprüft?

Website inklusive Landingpages und Blog, Newsletter, Social-Media-Profile, Online- und Print-Anzeigen, Broschüren sowie Verpackungstexte.